Vampirgruft

Castles & Abbeys
~ In Schottland auf den Spuren des kleinen Vampirs, Oktober 2007 ~


2. Tag
Glasgow - Edinburgh

Nach einer Dusche im winzigen Bad mit "gewöhnungsbedürftiger" Armatur und anschließendem dürftigen Frühstück (bei dem 1/3 der Leute im Schlafanzug saßen) machten wir uns bei strahlender Sonne auf zum Bahnhof. Überhaupt hatten wir aller Unkenrufe zum Trotz während der gesamten Woche absolut geniales Wetter, so dass ich mir die Gebühr fürs Übergepäck aufgrund dicker Kleidung letztendlich hätte sparen können. Aber wer rechnet in Schottland schon mit so was?

Aufgrund von Gleisarbeiten mussten wir in Falkirk High in einen Shuttlebus umsteigen, was die Fahrtzeit um eine gute halbe Stunde verlängerte. Deshalb ließen wir das für den ersten Tag eingeplante Craigmillar Castle letztendlich auch aus. In Edinburgh fuhren wir mit dem Taxi zum Valentines Bed & Breakfast Guesthouse. Der Empfang war überaus herzlich und auch das Zimmer sehr schön. Lediglich die 63 Stufen bis zu unserem Zimmer waren mit den Koffern etwas beschwerlich *schnauf*


Gallery of Art (links Glasgow, rechts Edinburg mit Ausstellung von Andy Warhol)

Gleich darauf gingen wir in die Stadt, schließlich wollten wir den Tag noch ausnutzen. Nach dem Aufstieg zum Castle liefen wir die Royal Mile entlang, quasi die Touristenstraße Edinburghs. Mehrere Geschäfte mit Whiskey, Schottenröcken, Postkarten und dergleichen reihten sich vor historischer Kulisse aneinander und aus den Gassen hörte man Dudelsack-Musik. Auf dem Platz vor der Kirche trafen wir die Frau mit den laut Guinnes Book meisten Piercings der Welt, eine äußerst farbenfrohe Gestalt und in jedem Fall ein Foto wert. :-) Gut gelaunt erzählte sie mir, dass in vier Tagen RTL ein Interview mit ihr aufnehmen würde.



Hier würde ich vielleicht doch nicht übernachten wollen ;-)

Durch die "Cockburn Street" und vorbei am gleichnamigem Hotel gingen wir zu einem kleinen Friedhof unweit der Waverly Station. Zwischen mit Gesichtern und Schädeln verzierten Gräbern ragte eine hohe Säule in den Himmel, der schönste Grabstein gleich oberhalb des Eingangs war jedoch jener eines Captains namens John Gray.

Vom gegenüberliegenden Calton Hill (einer von insgesamt sieben Hügeln Edinburghs) hatten wir einen genialen Blick auf die Bucht und die Stadt sowie in anderer Richtung auf die Hollyrood Abbey und die Salisbury Hills (mit dem "Arthurs Seat" die höchste Erhebung in Edinburg). Ein schöner Ort, an dem wir auch eine kleine Pause einlegten.


Rechts: Blick vom Calton Hill auf die Salisbury Cracks

Abends gingen wir noch bei "Pizza Hut" essen, kauften Getränke beim kleinen Shop gegenüber unseres Guesthouses, spielten eine Runde Rommé (die ich gewann) und gingen schließlich müde und relativ früh ins Bett.


Sonnenuntergang hinter Edinburg Castle
 

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