Vampirgruft



 
Alle Rechte  liegen bei Warner Bros. & Cometstone Pictures.
 

Bis September 99 dauerten die Dreharbeiten für den Kinofilm von "The little vampire". Es handelt sich dabei um eine amerikanische Produktion von Cometstone Pictures (An American Werewolf in Paris). Das screenplay wurde geschrieben von Larry Wilson (Beetlejuice, The Addams Family) und Karey Kirkpatrick (James and the Giant Peach). Der Film, für welchen eine neue, stark von den Büchern abweichende Handlung entwickelt wurde, wurde in Schottland gedreht. Für die Hauptrollen unterzeichneten Jonathan Lipnicki als Tony (welcher bereits in der NBC-sitcom "the Jeff Foxworthy Show" mitspielte), Rollo Weeks als Rüdiger und Anna Popplewell als Anna. In Deutschland feierte der Film am 28. September 2000 Premiere. "Tony" hat seinen Namen im Übrigen aus den amerikanischen Büchern vom kleinen Vampir, in denen Anton nun mal Tony heißt. Aber wenigstens wurden die anderen Namensunterschiede (Lumpi heißt in den USA zum Beispiel Gregory) bei der Synchronisation nicht mit übernommen.

Regie: Ulrich Edel
Buch: Angela Sommer-Bodenburg; Karey Kirkpatrick & Larry Wilson (Screenplay)
Im März 2001 erschienen auf VHS-Video und DVD.

Besetzung:
Jonathan Lipnicki: Tony Thompson
Richard E. Grant: Ludwig von Schlotterstein (Frederick Sackville-Bagg), Vater der Vampirkinder
Alice Kriege: Hildegard von Schlotterstein (
Freda Sackville-Bagg), Mutter der Vampirkinder
Rollo Weeks: Rüdiger, der kleine Vampir
John Wood: Lord McAshton
Jim Carter: Vampirjäger Geiermeier (Rookery)
Pamela Gidley: Tonys Mutter

Tommy Hinkley: Tonys Vater
Anna Popplewell: Anna von Schlotterstein
Dean Cook: Lumpi von Schlotterstein


Anna, Rüdiger & Lumpi


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Die Handlung:

Tony ist mit seinen Eltern nach Schottland gezogen.
Während sein Vater eifrig für einen Lord einen Golfplatz plant, plagt sich der Sohn in der Schule herum. Zum Außenseiter abgestempelt tut es seinem Image nicht gerade gut, dass er allen möglichen Leuten und Lehrern von seinen Träumen über Vampire und Lichter vom Mond erzählt.

Doch Tonys Situation ändert sich genau in dem Moment, als der kleine Vampir Rüdiger auf der Flucht vor dem Vampirjäger Geiermeier in seinem Kinderzimmer notlandet. Todesmutig rettet Tony den Vampir, indem er ihm Nahrung verschafft: Rinderblut - denn die Vampire befallen schon seit Jahren keine Menschen mehr. Doch dadurch entwickeln sich die gebissenen, ehemals friedlichen Weidetiere zu ebenfalls fliegenden Nachtgestalten...

Tony und Rüdiger schließen Freundschaft, was für Tony die Tür zu Abenteuern, aber auch zu einigen Probleme öffnet. Als sich herausstellt, dass Tony von genau dem Amulett geträumt hat, das die einzige Chance darstellt, die Vampire für immer zu erlösen, machen sich Tony und Rüdiger gemeinsam auf die Suche. Aber auch Geiermeier heckt einen teuflischen Plan aus, um die Vampire für immer zu besiegen...

Für den Kinofilm wurde eine neue, sehr freie Handlung entwickelt, die kaum noch Gemeinsamkeiten zu den Originalbüchern von Angela Sommer-Bodenburg aufweist. Obwohl: Die (wie ich finde wichtige und toll umgesetzte) Grundthematik der Bücher, nämlich Freundschaft, Mut und Zusammenhalt, kommt auch im Kinofilm sehr stark zur Geltung. Wer den Film sieht wird feststellen, dass es durchaus auch Positives hatte, eine neue Story zu schreiben und somit nicht nur ein Remake der Fernsehserien im Kinoformat zu produzieren. Die Handlung ist überwiegend gut durchdacht & umgesetzt; Eine gelungene Mischung aus Grusel, Spannung und Komik!

Mit dem Schluss des Films kann ich mich allerdings so gar nicht anfreunden, da die Vampire wieder zu Menschen werden. Das passt einfach nicht und war auch nicht im Sinne von Angela Sommer-Bodenburg. Deshalb sollte man es vielleicht besser als Traum verstehen, den Tony hat.
Jedenfalls schaffte es der Kinofilm vom kleinen Vampir bis auf Platz 2 der Kinocharts und das, wie ich finde, nicht unverdient.

 


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