Rumaenienburgen



~ Tagebuch & Fotos meiner zehnten Rumänienreise, Dez. 2010 - Jan 2011 ~


 

1. Tag - 26. Dezember 2010

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, dass mich meine zehnte Rumänienreise an die Schwarzmeerküste im Osten des Landes führen solle - weitläufig das einzige Gebiet Rumäniens, in dem ich bislang noch nie war. Aber dann kam doch alles ganz anders und im Herbst entschlossen Miri und ich uns dazu, einen Teil des diesjährigen Winters in Transsilvanien zu verbringen.

Keine Lust mehr auf unbequeme Zugfahrten mit nur wenigen Minuten zum Umsteigen, hatte ich diesmal in Frankfurt ein vergleichsweise günstiges Parkhaus mit kostenlosem Shuttleservice zum Flughafen ausfindig gemacht und fuhr selbst dort hin. Bereits bei zwei Personen war diese Variante billiger, als mit dem Zug zu fahren - und allemal stressfreier.

Das in den vorherigen Wochen schneetreibende Wetter hatte sich zum Glück etwas normalisiert und so startete unser Flieger am Abend nahezu pünktlich in Richtung Cluj-Napoca (dt. Klausenburg). Nach zweistündigem Flug, auf dem sich diesmal auch meine sonst üblichen Ohrenschmerzen halbwegs in Grenzen hielten, hatten Miri und ich rumänischen Boden unter den Füßen. Überraschenderweise war es in Cluj mit gerade mal -2°C deutlich wärmer, als bei unserem Abflug in Deutschland; ein Umstand, den ich so bislang noch bei keiner Winterreise nach Rumänien erlebt hatte. Ich erinnere mich da an klirrend kalte -36°C im Dezember 2002.

Freunde von mir, Miri & Attila, holten uns vom Flughafen ab und ich wartete bereits auf das erste Verwirrspiel bei zwei Frauen mit dem gleichen Namen. Nach Geldwechsel und wie immer einem Begrüßungsdrink im Gothic-Cafe "Umbra de Noapte" (Anm.: inzwischen leider geschlossen) schlugen wir bei Attilas Schwester in Cluj-Manastur unser Nachtlager auf und freuten uns auf die kommenden Tage.


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